11. Ich verstehe dich!

Sei ganz herzlich gegrüßt!

Ich wünsche dir (nicht nur) für den heutigen Tag


… und auch das Gefühl, verstanden zu werden. Gerade in schwierigen Momenten tut es so gut zu hören: „Ich verstehe dich…“ Dass du das möglichst oft hören und sagen kannst, wünschen ich dir und uns allen von Herzen

Zum Thema Verstehen habe ich dir hier eine Geschichte mitgebracht:

Mit dem Herzen hören

Ein verzweifelter Mann, der in einem Anfall rasender Eifersucht seine Frau geschlagen hatte, irrte spät in der Nacht durch die Straßen seiner Stadt.
Er fror, und die Tränen liefen ihm übers Gesicht – er merkte es nicht.
Es war ihm auch gleichgültig, wohin er lief – nur weg, weg von dem abendlichen Geschehen, das ihn so außer sich gebracht hatte.
Aber er konnte vor dem Schmerz nicht davon laufen, er nahm ihn mit bis an den Stadtrand.
Dort begegnete ihm eine Frau, und er fragte sie: „Wo bin ich hier ?“
Sie hörte den unausgesprochenen Hilferuf in seiner Frage, nahm ihn einfach an die Hand und führte ihn zu einem Wohnwagen. „Du brauchst etwas Warmes zu trinken, lieber Freund“, sprach sie selbstverständlich.
Und er ging mit ihr. Wohin sollte er auch gehen? Er konnte nicht mehr zurück nach Hause.

Im Wohnwagen war es warm – und diese Wärme kam nicht nur von der Kerze und der Heizung …
Die Frau, die sich als Maria vorstellte, machte Tee, gab ihm eine Decke, schmierte ein Brot für ihn. Und schließlich setzte sie sich zu ihm, nahm seine Hand und sprach: „Du kannst mir alles erzählen, was immer es auch sei.“ In ihren Augen war ein Leuchten, das ihn die Wahrheit ihrer Worte fühlen ließ. Und er, der nie viel sagte, begann zu reden.


Er sprach von seiner mordsmäßigen Wut, die ihn gepackt hatte, als er seine Frau in den Armen eines anderen gesehen hatte, von seiner Verzweiflung sie zu verlieren, von seinen Selbstzweifeln und Minderwertigkeitsgefühlen, die ihn schon lange plagten, und die ihn dazu gebracht hatten, sein Gefühl so weit zu drosseln, dass er kaum noch Liebe und Freude empfinden konnte. Er sprach von seiner Verbitterung und seinem Selbsthass und von dem immensen Schmerz, nun auch noch das Liebste, das er hatte, verloren zu haben – seine Frau. Wie sehr bereute er es, dass er sie geschlagen hatte!

Maria hörte ihm zu, fühlte seine Not und sagte nur drei Worte: „Ich verstehe dich“.
Und er, der so lange Zeit seine Gefühle unterdrückt hatte, begann zu weinen. Sie war bei ihm, als heftiges Schluchzen seinen Körper schüttelte, und nahm ihn in die Arme, als er nicht mehr aus noch ein wusste.
Lange hielt sie den Weinenden an ihrem Herzen und schenkte ihm schweigend ihr Mitgefühl. Als die Tränen versiegten und er sich langsam beruhigte, war er nicht mehr der Gleiche wie zuvor. Er sah Maria an. Sie war etwas rundlich und nach landläufigen Kriterien nicht unbedingt schön zu nennen. Ehrfurcht und tiefe Dankbarkeit für diese strahlende, liebende Frau, die ihm mit ihrem Herzen zugehört und angenommen hatte, erfüllten ihn.
Er flüsterte „Danke!“
Maria verstand all das, was er mit diesem einen Wort sagen wollte, und nickte lächelnd. „Könnte es nicht sein, dass jener Mann, mit dem du deine Frau vorgefunden hast, sie umarmt hat, um ihr Trost und Verständnis zu geben, genau so wie ich es soeben bei dir tat?“, fragte sie.

Mit dieser leisen Hoffnung im Kopf, mit der Wärme des heißen Tees und des Mitgefühls im Bauch und mit geöffnetem Herzen ging der Mann nach Hause – und ein neues Leben begann..

Gerade im dunklen kalten Dezember finde ich es eine schöne Idee, mich gemütlich mit einer Weihnachtsgeschichte auf die Couch zu kuscheln oder auch im Zusammensein mit anderen sich Geschichten vorzulesen. Zu Nikolaus, an manch einem Adventstreffen und auch zu Weihnachten teile ich mit Freunden und der Familie gern auch so manch eine berührende oder lustige Geschichte.  

Falls du noch mehr Inspirationen möchtest, schau doch in die Dezember-Tagesimpulse   und gern kannst du auch die ~Zufallsräume besuchen, in denen für dich Karten hinterlegt sind. Dort gibt es  : u.a. auch ein Weihnachtliches Stübchen weihnachtlichen Botschaftskarten, sowie auchChristuskarten,  Engelkarten,  Engelkarten2 , EngelfragekartenGebetskarten,  Lady-Nada-Karten,  Lichtbotschaften,  Pflanzenbotschaften ,   St.Germain-Karten,Vertrauensstäbchen, Kraftkarten,  Impulskarten,  UmwandlungskartenGute-Nacht-Karten
Du findest sie immer auf der senkrechten Seitenleiste einzeln aufgelistet oder oben waagerecht oben unter dem Überbegriff  „~Zufalls-Karten

Viel Freude beim Öffnen der Türchen und dem Betreten jedes dahinter liegenden „Advents-Tagesraumes“ sowie Tage voller Zauber und Magie wünscht dir mit lieben Grüßen
Marina

ICH BIN dein Freund


Du mein innig geliebtes Wesen!

ICH bin DER, DIE, DAS, was immer da ist.
ICH BIN überall – wo auch immer du bist.
ICH BIN da, wohin auch immer du gehst,
wo du liegst, sitzt oder stehst.
ICH kenne und verstehe dich in deinem gesamten Sein.
ICH BIN immer da, dir ganz nah, lass dich nie allein.

Ohne MICH gäbe es dich nicht.
ICH BIN das große Licht
tief in dir und überall im Leben.

ICH BIN in allem und wirke durch jeden.

ICH BIN auch das tiefe Dunkel,
der Raum der Mitte zwischen allem Gefunkel,
die dunkle Nacht – auch dort BIN ICH
und schenke dir in Schmerz und Angst immer wieder Licht.
ICH trage alle Freude und jeden Schmerz
in MEINEM unendlichen Weltenherz,
erfülle dein Leben täglich mit Kraft,
die immer wieder neue Möglichkeiten schafft.

ICH BIN ES, DER dich kennt und versteht,
in aller Tiefe – den ganzen Weg mit dir geht.
An MEINER liebenden, unsichtbaren Hand
gehe unverzagt durch jedes Land.

Denn überall: in der inneren und äußeren Welt BIN ICH da,
dir in allen Gedanken und Gefühlen ganz nah.
Mit MIR kannst du über alles reden,
ICH werde jedes deiner Gefühle und Gedanken segnen.

ICH BIN
dein dich innig liebender, unendlich großer Partner,
dein Freund, das Leben

Die Kraft des Verstehens und der Güte

Haben wir uns mal von dem Gedanken berühren lassen,
dass ausnahmslos JEDER im Rahmen seiner Möglichkeiten,
seiner Prägungen,
seines Wertesytems,
seiner Nervenkraft,
seines Wissens,
und seiner Kraft zu lieben
das BESTE tut, was er tun kann,
in jedem Moment,
besonders auch in den schwachen Momenten,
zieht eine Milde in uns ein,
die uns weicher macht,
die sich wie eine flauschige, duftige Decke
sanft auf unsere verspannten Schultern legt,
die uns geborgen in einer wohlwollenden Kraft
mehr und mehr einfach lieben lieben lässt –
lieben aus einem Verstehen heraus,
dass keiner anders kann, als er in jedem Moment kann –
und… seinem inneren Drehbuch nur folgen kann.

Ich wünsche uns allen, diese heilende flauschige Decke,
die aus Güte, aus Liebe
und aus tiefem gegenseitigen und eigenem Verstehen gewebt ist.

Frieden – Shalom – Salam – Namasté

Marina