ak156 - Marina Kaiser
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6. Dezember - Nikolaus

 

Ich wünsche dir einen liebevollen Nikolaus-Tag!

Lieber Geist vom Nikolaus,
kehr ein in unser Seelenhaus!
Wir erwarten dich,
DU roter Meister der Liebe,
dass niemand ohne Freude bliebe!
Kein Mensch, kein Wesen dieser Welt
und auch die Kinder in unserer innren Welt
sollen heut und immer ohne Liebe und Wärme sein!

Mit DIR, roter Meister, laden wir die Freude ein…
 

Was du dir schenkst, schenkst du der ganzen Welt!

Kleines Ich:      Hallo Meister, bist DU da?

Großes Licht:   Ja natürlich BIN ICH da, mein Liebes!

Hm na ja, eigentlich weiß ich ja, dass du da bist...

Ja klar, weißt du es, aber es tut dir gut, es immer wieder zu "hören" - stimmt´s?

Stimmt total! DU kennst mich eben.

Ja, ICH kenne dich - bis in den tiefsten Winkel deines unendlichen Wesens. ICH weiß alles von dir.

Das ist schon ein etwas seltsames Gefühl...

Du wirst gesehen - doch du wirst von einem Liebenden gesehen.

Huch, ist das ein starkes Gefühls, was diese Worte in mir auslösen...

Ja, ICH weiß... Du hast tiefe Sehnsucht dnach, ganz und gar gekannt und verstanden zu sein. Gesehen zu werden in allem, was du bist - und gleichzeitig sind da auch noch andere Gefühle... Das ist vollkommen in Ordnung.
Und ICH sage dir und jedem einzelnen Gefühl von dir:
ICH sehe dich.
ICH verstehe dich.
Und ICH betrachte alles mit unendlicher Liebe.

Alles?

Alles!

Weiß ich eigentlich auch, fühlt sich aber trotzdem gut an, es wieder und wieder bestätigt zu bekommen.

Gern erfülle ICH dir deinen Wunsch, mein Schatz! So "höre":
ICH liebe dich in allen Facetten deines einzigartigen wunderbaren Seins - in deiner Sehnsucht, in deiner Traurigkeit, in deiner Freude, in deiner Gier,  in deinem Sanftmut,  in deiner Ungeduld, in deiner Eifersucht, in deiner Kreativität, in deinem Mut, in deiner Angst... Soll ICH noch mehr aufzählen?

Nein, wir beide wissen ja, es gibt noch unendlich viel mehr. DANKE, dass du SO bedingungslos bist in deiner Liebe.

DANKE, dass du Mensch bist! Und DANKE, dass du deine Gefühle fühlst, denn jedes einzelne ist eine Gelegenheit, deine Liebe immer tiefer zu erfahren und dadurch immer mehr Liebesschwingungen in die Welt zu bringen.
Jede Nuance der Liebe, die du dir und deinen vielfältigen Gefühlen entgegen bringst, dient der ganzen Welt, denn es ist ein Plus an Liebe, das andere, die ähnliches fühlen, ansteckt.

Also dazu eine Frage: Wenn ich wütend bin, reagiere ich ja leider, weil es noch mein Muster ist, mit Schuldgefühlen und bekomme danach ein fürchterlich schlechtes Gewissen. Wenn es mir dann gelingt, mich mit meiner Wut und meinem schlechten Gewissen zu lieben, also wenn ich zum Besipiel Mitgefühl mit mir habe und liebevoll mit mir selbst spreche - dann haben andere, die ähnlich ticken wie ich, auch etwas davon?

Ja, dann  machst du es ihnen, auch ohne dass es dir in dem Moment gerade bewusst ist, leichter, sich selbst auch in ihren schmerzlichen Gefühlen zu lieben.

Das ist ja toll! Aber nun kommt die Gretchenfrage: Wie mache ich es, mich in diesen fürchterlichen Gefühlen zu lieben? Das fällt mir oft so schwer...

ICH erinnere dich jetzt mal an unser Zauberwort...

DU meinst bereit - sein?

Ja, bereit - sein!

Danke, ich hatte es schon wieder vergessen.

Macht nichts, dafür hast du ja MICH.

Okay - also:
Ich bin bereit, mich mit meinen Schuldgefühlen und meiner Wut und Unfähigkeit, die ihnen vorausgegangen ist, zu lieben.
Ich bitte DICH, mir dabei zu helfen und übergebe die ganze Angelegenheit DIR.
Und ich bin offen für ein Wunder!

So - und nun warte ich darauf, dass ich die Liebe zu mir und allen Beteiligten dieser Siotuation wieder fühlen kann...

Sie ist ja schon im Anmarsch - merkst du es?

Na ja, erst mal spüre ich nur Erleichterung, dass ich es nicht allein machen muss.

Ja, das ist bereits ein Geschenk, das du dir gemacht hast, indem MICH in das Thema einbeziehst. Und wer sich etwas schenkt, der liebt sich - besonders dann wenn es Seelengeschenke sind!
Es ist ein großes Geschenk der Liebe, das du dir machst, wenn du dir Unterstützung schenken lässt.
Es ist auch Liebe, dass du die Absicht hast, nicht mehr zu leiden und deinen Anteilen, die dieses Muster noch haben, nicht böse zu sein.
Und es ist Liebe, dass du dir den Luxus erlaubst, dir für diese Gefühle und für das Gespräch mit MIR hier Zeit zu nehmen, wo du ja so oft den Eindruck hast, zu wenig Zeit zu haben.

Oh ja, das ist ein wichtiges Thema - der Zeitdruck. Aber ich glaube, da reden wir besser ein anderes Mal drüber, denn jetzt wird die Zeit langsam kanpp! Ich muss gleich...

Ja, mein Liebes, ICH weiß, dein anderes Muster ist gerade wieder aktiv.
Auch das "Müssen" ist ein interessantes Thema, das wir uns noch für weitere Gespräche aufheben, okay?

Ja super! Mit DIR im Gespräch füht sich alles immer irgendwie anders an...
Also, ich übergebe DIR jetzt erstmal mein Gefühl von Zeitmangel und mein Muster des "Müssens".
Ich bin bereit, mich darin zu lieben und bin offen für die Wunder, die DU mir schenkst - gerade auch in diesen Themen.
Hi - und ich freu mich, dass die Liebe, die sich im Moment sogar etwas humorvoll anfühlt und einen Hauch von Leichtigkeit in mir auslöst, nun auch andere anstecken kann, die mit ähnlichen Mustern herum laufen.
Hach, wenn ich mir vorstelle, wie viele Menschen irgendwo auf der Erde gerade damit beschäftigt sind...
Meinst DU, es ist egal, wie weit sie kilometermäßig von mir entfernt leben?

Das ist total egal! Deine Bereitschaft, dich zu lieben, dich in deinen Gefühlen anzunehmen und dir Mitgefühl zu schenken, fließt ins große Ganze und erhellt diese geasamte Thematik um einige Lichtstrahlen mehr, so dass es nun anderen etwas leichter fällt, in eine ähnliche Bereitschafts-Stimmung zu finden, wie du sie jetzt erlebst.

Egal, ob sie mich kennen oder nicht?

Ja!

Egal, ob sie das hier lesen oder nicht?

Ja!

Wow!

Es ist das große Ganze, das du in jeder Bereitschaft, dich zu lieben, um ein paar Lichtstrahlen bereicherst. Und jeder Mensch, der sein Bewusstsein auf die Absicht ausrichtet, liebevoll mitr sich und anderen umzugehen - wie immer das auch aussehen mag - trägt ebenfalls du dieser Bereicherung des großen Ganzen bei. Diese sich immer mehr ausbreitende Schwingungserhöhung ist das, was ihr "Neue Energie" nennt. Es sind eure Schritte auf dem Heimweg, die jeder in seiner ganz persönlichen Weise in seinem ganz konkreten täglichen Leben macht.

Hmm, das fühlt sich so gut an... Wir sind auf dem Heimweg!

Ja, und mit jedem Schritt der Liebe, die ihr für euch selbst (und natürlich auch für andere)  tut, dient ihr der ganzen Welt.

Daran erinnere mich bitte noch oft!

Das werde ICH mein Schatz! Beginne nur das Gespräch mit MIR - und ICH werde dich wissen lassen, was du gerade brauchst. Das gilt für dich und für jeden von euch!

ICH führe euch heim - und keiner bleibt zurück!

   Dies ist ein Auszug aus meinem neuen Buch
Das kleine Ich und das große Licht -
Gespräche, die den Alltag heller machen:

Einen möglichst fröhlich beschwingten Nikolaustag
und auf jeden Fall eine friedvoll gemütliche Stimmung
wünscht dir mit lieben Apfel-Nüsse-Mandelkern-Grüßen

Marina

*************************************

Und hier noch eine Weihnachtsgeschichte zu den "roten Meistern" (Weihnachtsmann und Nikolaus)

 

Macht, Liebe u. Unschuld zu Weihnachten
eine Bewältigungs-Geschichte um den wahren Geist von Nikolaus und Weihnachtsmann

Da war ein Geräusch… Ich schreckte hoch. Mein Blick fiel auf etwas Rotes – ein rot gekleideter großer Mann stand in der Zimmertür. Ein unsinniger Gedanke nahm in mir Gestalt an…

„Geh weg, dich gibt´s doch gar nicht!“

Er ging nicht weg, im Gegenteil, langsam kam er näher.

Ich zog meine Decke eng um mich herum und drückte mich in die hinterste Ecke meines Bettes – war zum kleinen verängstigten Kind geworden.

Er zog sich einen Stuhl in die Nähe meines  Bettes und setzte sich. Erstaunt hörte ich seine Worte: „Fürchte dich nicht! Was wünschst du dir von mir?“

„Dass du weg gehst! Dich gibts doch gar nicht,“ flüsterte ich.

„Doch, es gibt mich. In der magischen Landschaft deiner inneren Welt lebe ich schon seit langer Zeit.
Heute besuche ich dich, damit du mich endlich näher kennen lernen kannst und mein wahres Gesicht siehst.“

„Das will ich nicht! Geh doch bitte weg! Ich habe Angst…“

„Ja, ich weiß,“ antwortete er ruhig, „deshalb bin ich ja hier. „

„Was willst du?“ fragte ich. „Was habe ich denn verbrochen?“

„Gar nichts! Absolut gar nichts!“

„Sie haben mir erzählt, dass du mich ausschimpfst oder mich mit deiner Rute schlägst, wenn ich kein gutes Kind bin… Du hast die Macht, entweder Geschenke zu bringen oder Schläge. Ja, du könntest mich sogar in deinen großen Sack stecken und mitnehmen, mich entführen in ein dunkles Irgendwo – bis ich mich gebessert habe.“
Immer kleiner wurde ich und spürte, wie mein Körper zu zittern begann.

„Mein Liebes, ja, das haben sie dir erzählt, und genau deshalb bin ich hier. Diese Angst lebt noch heute in dir. Ich habe eine Bitte und ein Geschenk für dich,“ antwortete er freundlich.

Verwundert wiederholte ich „…Eine Bitte? Ein Geschenk?“

Er nickte. „Ich bitte dich, schau mich heute einmal genau an. Lauf nicht wieder fort mit deinen Gedanken. Schau mich an.“

Ich hob langsam meinen Blick. Von seiner roten Kleidung ging ein seltsames Strahlen aus. Er war groß, mindestens doppelt so groß wie ich, stark, mächtig. Wieder begann ich zu zittern.

„Bitte, schau nicht weg, hab Mut und schau mir ins Gesicht.“

Es kostete mich wirklich allen Mut,den ich in diesem Moment aufbringen konnte. Mein Blick wanderte langsam an der großen Gestalt aufwärts und versank schließlich in seinen klaren, strahlenden Augen… Ich sah darin wie in einem magischen Spiegel längst vergangene Bilder:
Da war das Kleinkind, dem sie nach einer Bestrafung sagten: „Jetzt ist dein Böckchen gebrochen.“  Ich sah das schüchterne Mädchen, das sich vor dem Verlassen-werden im Kindergarten fürchtete, das Vorschulkind, das tapfer seine Tränen in den Mülleimer warf, um sein Weinen  beenden zu können. Ich begegnete dem Schulmädchen, das Angst hatte zu versagen, fand die Jugendliche, die sich schämte, weil sie nicht so war wie die anderen und einfach nicht dazu gehören konnte, so sehr sie sich auch bemühte, es den anderen recht zu machen. Ich sah die junge Frau, die immer wieder einmal  in Wut geriet, obwohl sie das gar nicht wollte und sich danach furchtbar schuldig fühlte… Bilder, die von Scham, Schuld, Angst und Unzulänglichkeitsgefühlen geprägt waren… Und in all dem lebte die Angst, verurteilt und  bestraft zu werden.
So machtvoll und bedrohlich wie mir als Kind der große, übermächtige Weihnachtsmann erschienen war, so mächtig war das ganze Leben. Mir kamen die Worte in den Sinn: „Sag wie ichs hier drinnen find – sind´s gute Kind, sind´s böse Kind?“

Wie aus weiter Ferne hörte ich seine Stimme, die mich unendlich gütig aufforderte: „Erzähl mir, was du siehst.“

Und ich erzählte ihm alles. All das, was ich schon so lange vor anderen und zum Teil auch vor mir selbst verborgen hatte, alles wofür ich mich schämte…  Erst als ich nahezu fertig war, nahm ich wahr, dass er seinen Stuhl näher an mein Bett herangezogen hatte und die ganze Zeit meine Hand gehalten hatte. Ich schloß mit den Worte: „Ich glaube, das ganze Leben ist wie der Weihnachtsmann, es kann mich belohnen oder bestrafen…“

Als ich das Ausmaß meiner Furcht vor der Ungewißheit und Macht des Lebens spürte und mir meiner eigenen Machtlosigkeit gewahr wurde – denn ich konnte niemals so gut sein, wie ich meinte sein zu müssen, damit der Weihnachtsmann, äh ich meine das Leben mit mir zufrieden wäre -  begann ich erneut zu zittern. Tränen rannen mir über die Wangen, und ein heftiges Schluchzen ließ meinen Körper erbeben.

Der Weihnachtsmann nahm mich in seine Arme und hielt mich, während ich all den Schmerz und die Angst aus mir heraus weinte, die ich schon so lange in mir gespeichert hatte. Meine Tränen flossen in den weichen Stoff seines wunderbar duftenden roten Mantels. Ich spürte, wie mich seine starken Arme sanft hin und her wiegten. Es fühlte sich so erlösend an. Ich durfte weinen, ich durfte alles sagen, flüstern, krächzen, ja auch schreien… In dieser Umarmung durfte ich sein, einfach sein und alles da sein lassen, was in diesem Moment da war. Es dauerte so lange wie es dauerte… Zeit war unwesentlich. Er hatte Zeit, alle Zeit der Welt – und jedes meiner Gefühle war ihm willkommen, das konnte ich jetzt immer deutlicher fühlen.

„Oh Gott, das tut so unendlich gut“, flüsterte ich…

„Ja, Gott ist es, der dich gerade in den Armen hält“, antwortete mir der Weihnachtmann leise. Und ich bin heute Nacht zu dir gekommen, um dir ein Geschenk zu überbringen. Das sagte ich ja bereits zu Beginn unserer Begegnung. Du erinnerst dich? „

Er lächelte und holte aus den Falten seines roten Gewandes ein blütenweißes, duftiges Taschentuch und tupfte unendlich behutsam meine Tränen ab.

„So rein wie dieses Taschentuch ist deine Seele, mein Schatz. Dieses weiße Tuch soll dich immer an deine wahre Natur erinnern: Du bist schuldlos, unschuldig und vollkommen geliebt so wie du in jedem Moment bist.“

Ich wollte widersprechen: „Aber ich habe doch…“

Liebevoll legte er mir einen Finger auf die Lippen und unterbrach mich: „Sei still, mein Liebes, wir wissen, dass du das ein oder andere getan oder unterlassen hast, was du dir im nachhinein anders gewünscht hättest. So geht es jedem Menschen. Das ist die Natur des Menschseins. Vollkommenheit ist nicht möglich, so sehr ihr euch auch anstrengt. Mein Geschenk an dich ist die wahre Zusage: Du bist in allem, was du tust oder nicht tust von mir und vom Leben geliebt! Ich werde dich niemals bestrafen und auch das Leben, auch Gott liebt dich unendlich. Genauso sicher und geborgen, wie du dich eben in meinen Armen gefühlt hast, kannst du dich in der unendlichen Umarmung fühlen, die das Leben dir täglich anbietet.“

Wie ein Kind stieg ich eingehüllt in meine Bettdecke auf seinen Schoß und ließ mich noch lange von ihm halten bis ich schließlich an seiner Schulter einschlief.

Am nächsten Morgen erwachte ich mit einem tiefen Gefühl der Dankbarkeit. Mein Blick fiel auf den Kalender. Es war der 24. Dezember des Jahres WannImmerAuchJetzt. Und ich fand auch ein Weihnachtsgeschenk: Auf meinem Kissen lag ein blütenweißes Taschentuch.

Ich hatte wohl nicht mehr bemerkt, wie mich der göttliche Weihnachtsmann in der Nacht ganz sanft wieder in mein Bett zurück legte und fürsorglich zudeckte, aber ich erinnere mich noch an seine geflüsterten Worte: „Nun wo der Weihnachtsmann seinen Schrecken für dich verloren hat, kannst du ihn und das ganze  Leben als Freund begreifen, der niemals straft, der es gut mit dir meint und immer für dich da ist – und das nicht nur zur Weihnachtszeit!“

© Marina Kaiser

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Dass wir alle das Leben mehr und mehr als liebenden Freund empfinden und IHM vertrauen können, und dass wir uns gegenseitig zu so einem gütigen Weihnachtsmann (oder auch Weihnachtsfrau) werden, wünscht dir, mir und uns allen von ganzem Herzen
Marina

Weitere Geschichten (weihnachtliche und andere) findest du in meinem Geschichtenstübchen.

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